Was kostet die Analyse von Standorten?
Henning R. Haltinner
October 16, 2020
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Aus einem Kundengespräch ergab sich die Frage, was eigentlich eine ordentliche Standortanalyse kostet und wie viel ein Unternehmen mit WHAT A LOCATION! einsparen kann. Wir haben es ausgerechnet und waren selbst überrascht ...

Grundlage für dieses Szenario ist ein Expansionsvorhaben in Berlin. Das Ziel ist es, drei neue Standorte in der Innenstadt in unterschiedlichen Bezirken zu erschließen. Für jeden Bezirk gibt es durchschnittlich vier Optionen von gewerblichen Immobilien mit jeweils mindestens drei Wettbewerbern in unmittelbarer Nähe. An allen Standortorten sollen die Passanten gezählt werden.

Anzahl der zu überprüfenden Standorte: 

Wir haben pro Bezirk (drei neue Standorte) vier Optionen vom Immobilienmakler erhalten. Das ergibt in Summe 12 potenziele Standorte. Jeder dieser 12 Standorte hat um Durchschnitt drei Wettbewerber, die sich in unmittelbarer Nähe befinden und daher ebenfalls überprüft werden müssen. Dies macht weitere 36 Standorte, an denen die Passantenzahlen ermittelt werden müssen.

TOTALE SUMME DER ZU ÜBERPRÜFENDEN STANDORTE: 48

Personalkosten: 

Unser Gesprächspartner ist bereit, einen Stundenlohn von 12€ zu zahlen - der Einfachheit und Verallgemeinerung halber rechnen wir mit dem Mindestlohn von 9,35€. Der Kunde wünscht eine Zählung an sechs Tagen (Montag - Samstag) von 10.00 - 18:00 pro Woche, was in Summe 8h/Tag und damit 48h/Woche ergibt. Diese Zählung soll für 2 Monate in jeder zweiten Woche laufen. Damit kommen wir auf 192h pro Standort für das gesamte Projekt.

TOTALE SUMME DER BENÖTIGTEN PERSONALSTUNDEN PRO STANDORT: 192

Gesamtkosten:

Wir haben errechnet, dass insgesamt 48 Standorte überprüft werden müssen und das pro Standort 192h Personalstunden nötig sind, um vor Ort die Passanten zu zählen. Die totale Summe aller Arbeitsstunden beläuft damit auf unglaubliche 9.216h.

Bei einem Mindestlohn von 9,35€/h verursacht dieses Szenario ein Investment in Höhe von 86.169,60€. Unser Kunde würde sogar 110.592,00€ investieren müssen, da er bereit ist, 12€ pro Arbeitsstunde zu bezahlen. Hinzu kommt der Fakt, dass der Weg, den man hier einschlagen würde, weitere Herausforderung in der Analyse der gewonnen Daten zur Folge hätte. Hier sind nur ein paar Beispiele: 

Fazit

Die verursachten Kosten einer händischen Passantenzählung - man kann hier nicht von einer Standortanalyse sprechen, da dafür elementare KPIs fehlen - verursachen abgerundet 86.000€ Kosten. Steht dies für ein kleines Expansionsprojekt von nur drei Standorten in Relation zu den gewonnenen Erkenntnissen? Natürlich nicht. Neben diesen enormen Kosten mangelt es auch an der Genauigkeit der Zählung, von den unzähligen Nachteilen (siehe Liste) ganz zu schweigen. Zudem haben wir hier weitere Kosten für die Analyse und Aufbereitung der gewonnenen Daten ausgelassen. Das Invest wäre damit deutlich höher.

Nutzt das Unternehmen die Lösung von WHAT A LOCATION!, dann würde es mind. 84.000€ Kosten einsparen. Zudem lässt sich die Lösung im ganzen Unternehmen nutzen, wodurch andere Abteilungen ebenfalls einen Mehrwert genießen. 2 Monate Nutzung (Berlin/ 12 Monatsvertrag) kosten nur 1.000€ pro Monat. Man könnte meinen, dass WHAT A LOCATION! unseren Kunden sogar Geld einbringt ...

Gründer & Geschäftsführer

@ WHAT A LOCATION!

Henning Richard Haltinner

Gründer & Geschäftsführer

@ WHAT A LOCATION!