May 2021

Passantenfrequenz als Kundenpotenzial

Warum reicht die Betrachtung der reinen Passantenfrequenz nicht mehr aus? Die Gründe liegen in der Verfügbarkeit exakter Daten aus neuen Datenquellen, wie zum Beispiel aus anonymisierten Mobilfunkdaten und zum anderen in der gestiegenen Mobilität der Bevölkerung. Neuste Datenquellen (wie WHAT A LOCATION! sie nutzt) versetzen Portfolio Manager bis Expansion Manager in die Lage, exakte demografische Zielgruppen aus dem Passantenstrom zu filtern. Durch die neue Möglichkeit der Standortanalyse basierend auf Mobilfunkdaten können Einzugsgebiete weit über die eigenen Schaufenster oder der eigenen Straßenzugebene erfasst werden. Die Möglichkeit zur Analyse des Kundenpotenzials am Standort ist damit um ein Vielfaches komplexer geworden. Hier hilft WHAT A LOCATION!.

Passantenfrequenz als Kundenpotenzial

Wie bewertet WHAT A LOCATION! das Kundenpotenzial eines Standortes?

Daten über Passanten sind oft ungenau, unstrukturiert und sogar falsch. Verfügbare Informationen am Markt stammen oftmals aus Datenquellen, die nicht ausreichend quantifiziert sind und in der Kombination unterschiedlicher Datenquellen keine Standardisierung vorweisen können. In der Theorie bedeutet dies, dass das Datenkonzept für eine ordentliche Standortanalyse den neuen Datenerhebungsmethoden angepasst werden muss. In der Praxis hat WHAT A LOCATION! dies getan und betritt damit Neuland, wodurch der Einzelhandel entlang der gesamten Wertschöpfungskette neue Analysemethoden nutzen kann.


Quantifizierung

Eine höchstmögliche Quantifizierung der Daten wird durch die tägliche Nutzung von über 60 Milliarden anonymisierten Signaldaten aus dem deutschen Mobilfunknetz sichergestellt. Bis zu 95% der Bevölkerung an einem Standort können so im Einzugsgebiet erfasst werden. Das Einzugsgebiet umfasst ein Quartier von 125x125m rund um eine Hausnummer. Dies ist der wahrscheinlichste Bereich, wo Passanten zu Fuß im Kerneinzugsgebiet für einen Einzelhändler liegen.

Standardisierung

Für Experten, die eine Standortanalyse für mehrere Standorte durchführen, ist die Standardisierung der Daten von außerordentlichem Wert. Wie sonst können 5,10 25 oder mehr Standorte direkt miteinander verglichen werden? Daher werden alle Nomenklaturen standardisiert und ungültige Daten herausgefiltert. Letztlich standardisieren wir die Datenqualität, um sicherzustellen, dass Standorte miteinander vergleichbar sind und es über einen langen Zeitraum auch bleiben. Wenn in einer A-Lage bis zu 95% der Passanten erfasst werden, muss dies auch in einer C-Lage geschehen, damit der Vergleich beider Standorte valide ist.

Datenschutz

WHAT A LOCATION! arbeitet ausschließlich mit bereits anonymisierten Daten und bietet 100% Datenkompetenz und Sicherheit. Der gesamte Anonymisierungsprozess aller Daten wird staatlich kontinuierlich geprüft und obliegt den Mobilfunkanbietern.

Customer Potential statt Passantenfrequenz

Aus diesem Grund sprechen wir bei WHAT A LOCATION! auch weniger von Passantenfrequenz. QUANTUM, unsere web-basierte Software für Standortanalysen, zeigt die Kennzahl der Passantenfrequenz als "Customer Potential" oder zu deutsch als "Kundenpotenzial" an. Nutzer können Altersgruppen und das Geschlecht herausfiltern, um die demografische Zielgruppe klar zu filtern. Gezählt werden ausschließlich Passanten zu Fuß in einem Bereich von 125x125m rund um den angegebenen Standort.

Finale Gedanken

Neue Datenquellen ermöglichen komplexere Analysen der Passanten und versetzen Standortexperten in die Lage ehemals schwierige Entscheidungen schnell und auf validen Daten basierend zu beantworten. Die reine Passantenfrequenz als Kennzahl hat ausgedient und wird nun durch das tatsächliche und exakt gefilterte Kundenpotenzial abgelöst. Die Möglichkeiten die sich dadurch in der Analyse von Standorten ergeben sind bahnbrechend. Lassen Sie sich von uns kostenlos beraten. Wir beantworten alle Fragen und begleiten Sie auf dem Weg in die Zukunft des Einzelhandels.